Orthopädische Einlagen auf Rezept oder ohne
Orthopädische Einlagen nach Maß bekommen Sie mit ärztlicher Verordnung im Sanitätshaus oder beim Orthopädieschuhtechniker. Die Kasse zahlt sie bis auf eine kleine Zuzahlung.
Sanitätshaus mit Fußanalyse finden
Verordnung und Anfertigung
Einlagen verordnet meist der Orthopäde, oft auch der Hausarzt. Im Sanitätshaus wird Ihr Fuß vermessen, häufig mit Fußscan oder Fußdruckmessung, dann werden die Einlagen angefertigt.
Gesetzlich Versicherte zahlen 10 % zu, mindestens 5 € und höchstens 10 € pro Paar. Wie viele Paar pro Jahr bezahlt werden, regelt Ihre Kasse, meist sind es ein bis zwei Paar. Für Sport- oder Arbeitsschuhe lohnt es sich, nach einem zweiten Paar zu fragen.
Einlagen ohne Rezept
Fertige Einlagen aus Drogerie oder Online-Handel können bei leichten Beschwerden helfen, etwa bei müden Füßen. Bei Fersensporn, Plattfuß oder Schmerzen sollten Sie sich untersuchen lassen und Einlagen nach Maß bekommen.
Häufige Fragen
Was kosten orthopädische Einlagen ohne Kasse?
Einlagen nach Maß kosten meist zwischen 50 und 150 € pro Paar, je nach Material.
Wie lange halten Einlagen?
Bei täglichem Tragen etwa ein Jahr.
Stand: 4. Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Gesundheitsberatung. Im Einzelfall entscheidet Ihre Kasse.