Rollator auf Rezept oder selbst kaufen?
Einen Rollator bekommen Sie mit ärztlicher Verordnung von der Krankenkasse. Einen Pflegegrad brauchen Sie dafür nicht.
Sanitätshaus mit Reha-Technik finden
So bekommen Sie einen Rollator auf Rezept
Ihr Hausarzt oder Orthopäde verordnet den Rollator, wenn Sie ohne Hilfe nicht mehr sicher gehen können. Mit dem Rezept gehen Sie in ein Sanitätshaus, das einen Vertrag mit Ihrer Krankenkasse hat. Das Sanitätshaus stellt den Antrag und rechnet direkt mit der Kasse ab.
Gesetzlich Versicherte zahlen 10 % des Preises zu, mindestens 5 € und höchstens 10 €. Wer von Zuzahlungen befreit ist, zahlt nichts.
Leichter Rollator, Rollator für die Wohnung
Die Kasse zahlt ein zweckmäßiges Standardmodell. Wünschen Sie ein besonders leichtes Modell aus Aluminium oder Carbon, zahlen Sie den Aufpreis meist selbst. Für enge Wohnungen gibt es schmale Indoor-Rollatoren mit Tablett.
Achten Sie beim Kauf auf das Gewicht (leichte Modelle wiegen etwa 5 bis 7 kg), die Sitzhöhe, die Faltmaße für den Kofferraum und auf große Räder, wenn Sie oft draußen unterwegs sind.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Pflegegrad für einen Rollator?
Nein. Der Rollator ist ein Hilfsmittel der Krankenkasse. Es reicht eine ärztliche Verordnung.
Wie viel zahle ich zu?
10 % des Preises, mindestens 5 €, höchstens 10 €. Mehrkosten für ein Wunschmodell zahlen Sie selbst.
Wo bekomme ich den Rollator?
Bei einem Sanitätshaus mit Kassenvertrag. Viele liefern ihn auch nach Hause.
Stand: 4. Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Gesundheitsberatung. Im Einzelfall entscheidet Ihre Kasse.